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Weil es wichtig ist

„Im ORF haben sich freie Radiojournalisten gegen ihre prekären Verhältnisse aufgelehnt. Sie erzählen von Kollegen, die sich auf dem Fußboden im Funkhaus schlafen legen, weil sie bis tief in die Nacht arbeiten. Von Radiofeatures, die drei Euro brutto pro Stunde bringen. Von ihrem Durchschnittslohn, 1000 Euro netto. Und von Preisen, die sie für den ORF gewonnen haben, weil sie sich dafür selbst ausbeuteten. …“ Das berichtet Benedikt Narodoslawsky in seinem Artikel über „Die freien Sklaven“, erschienen in der Printausgabe des Falter 7|12 vom 15. Februar 2012. Er nimmt darin die Misere der freien JournalistInnen genau und kritisch unter die Lupe, belegt mit vielen Fakten und persönlichen Geschichten. Denn nicht nur im ORF, sondern generell werden immer mehr freie MitarbeiterInnen von der heimischen Medienbranche ausgebeutet. Eine wirtschaftliche Zwangslage, die den unabhängigen Journalismus in Österreich bedroht …

Der Falter publiziert seine Printbeiträge in der Regel nicht im Web. Um die Story Die freien Sklaven auch der Netz-Gemeinde zugänglich zu machen, hat Benedikt Narodoslawsky jetzt ein Blog gebaut und den Text einfach online gestellt. „Weil es wichtig ist“, wie er schreibt. Ja, das ist es – Dankeschön!

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Pressespiegel: Brösel im ORF …

Am 20. Jänner 2012 machten die ORF Freien anlässlich einer Sitzung des Stiftungsrates mit einer Aktion auf die prekären Arbeitsverhältnisse aufmerksam. Den Stiftungsräten wurde ein Offener Brief überreicht, Generaldirektor Wrabetz mit den Bröseln einer Torte bedacht … Das Medieninteresse war in der Folge recht groß. Hier die bis dato gesammelten Berichte im Überblick:

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