Archiv der Kategorie: Widerstand

Auch den Freien beim Fernsehen reicht’s

Zeitdruck, lange Arbeitstage, fehlende Anerkennung, miese Bezahlung, immer schlechtere Bedingungen – diese Situation erleben viele Freiberufler und fixe Freie bei Medienunternehmen, auch bei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die teils durch Gebühren und Steuern finanziert werden. In Deutschland haben sich deshalb neben den  Freischreibern auch die freien Fernsehschaffenden als IG Freie Fernsehschaffende organisiert, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und für Verbesserungen zu kämpfen.

Freie MitarbeiterInnen des MDR, des Mitteldeutschen Rundfunks, haben sich nun mit einem Video Luft gemacht und fordern faire Arbeitsbedingungen:

Und der Bundesverband Regie hat auch die Nase voll, wie mit den Kreativen umgegangen wird im Fernsehgeschäft:

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Auch ORF-Indianer kennen Schmerzen

Ö1-Kollege Johannes Kaup (Wissenschaft – Bildung – Religion) wurde gestern, am 17.12. 2012, mit dem Dr. Karl Renner–Publizistikpreis ausgezeichnet. Dieser wird alle zwei Jahre für hervorragende, langjährige journalistische Leistungen mit kritischer Haltung vergeben.
Bei der Preisverleihung sprach Johannes Kaup u.a. über journalistische Indianer, die demokratiepolitische Bedeutung und soziale Verantwortung des Journalismus im Allgemeinen und des ORF im Speziellen, sowie über die Situation der Freien Mitarbeiter/innen im Unternehmen. Weiterlesen

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„Je dümmer der Text, desto besser die Bezahlung“

Bessere Ausbildung, aber Honorare wie vor 20 Jahren:

http://derstandard.at/1336696953929/Prekariat–Journalismus-Bessere-Ausbildung-aber-Honorare-wie-vor-20-Jahren

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Prekäre JournalistInnen bieten Paroli

Mit einem Offenen Brief wehren sich jetzt junge und freie JournalistInnen gegen die prekären Arbeitsverhältnisse in der österreichischen Medienbranche. Initiiert wurde dieser Protestaufruf von den MacherInnen von paroli, einem neuen Online-Magazin für Gesellschaft, Politik und Kultur, das am 5. März 2012 startet.

Der Offene Brief richtet sich an HerausgeberInnen, ChefredakteurInnen, RessortleiterInnen, Sendungsverantwortliche, JournalistInnen und VertreterInnen der Journalistengewerkschaft.  Hier die Forderungen im Wortlaut:

Sehr geehrte MedienmacherInnen,

  • Wir fordern eine ausgiebige Selbstreflexion!
  • Wir fordern einen auf gewerkschaftlicher Basis eingeführten Mindestlohn für junge JournalistInnen!
  • Wir fordern ein Ende und Verbot prekärer Dienstverhältnisse aller Art im österreichischen Journalismus!
  • Wir fordern eine faire und angemessene Entlohnung von freien DienstnehmerInnen in österreichischen Medien!
  • Wir fordern ein Verbot von Kettenverträgen, insbesondere solchen, die durch zeitweilige Unterbrechung des Dienstverhältnisses als normale befristete Teilzeitarbeit getarnt sind!
  • Wir fordern eine Anstellung von JungjournalistInnen, die bereits seit Jahren als freie MitarbeiterInnen für ein Medium arbeiten!

Wer diese Anliegen unterstützen möchte, kann hier den Offenen Brief auf paroli-magazin.at online unterschreiben.

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Pressespiegel: Brösel im ORF …

Am 20. Jänner 2012 machten die ORF Freien anlässlich einer Sitzung des Stiftungsrates mit einer Aktion auf die prekären Arbeitsverhältnisse aufmerksam. Den Stiftungsräten wurde ein Offener Brief überreicht, Generaldirektor Wrabetz mit den Bröseln einer Torte bedacht … Das Medieninteresse war in der Folge recht groß. Hier die bis dato gesammelten Berichte im Überblick:

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Twitter hashtag gegen Billigjobs

Die spanische Journalistin Azahara Cano hat sich mit einem Twitter-Hashtag gegen Super-Dumping-Angebote für Aufträge gewehrt: #gratisnotrabajo – ich arbeite nicht gratis. Der Hashtag soll von Journalistinnen und Journalisten verwendet werden, um derartigen Jobs zu demaskieren. Die spanische Presseagentur APM ehrte diesen Hashtag nun mit einem speziellen Preis, berichtet Valentina Gimenez auf der Website des international journalists network.

http://ijnet.org/stories/twitter-hashtag-protesting-low-pay-wins-journalism-prize

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