Archiv der Kategorie: Aktionen

FM am 1. Mai

Ein paar von uns haben sich aufgemacht zum Wiener Maiaufmarsch (wir sind bei der GPA_DJP mitgegangen). Mit  dem selbstgemachtem Plakat – schwarze Farbe auf weißen alten Leintücher – waren wir ein echterh Hingucker. Danke nochmal an das kurzfristige Basteln von Sabine Nikolay. Hier ein paar Impressionen:

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Frühlingsklausur der FM

Vergangenen Sonntag (7.04)  traf sich ein Teil der ORF Freien MitarbeiterInnen zu einem Spaziergang und anschließend einer Klausur in einem Heurigen im Wiener Wald um die nächsten Schritte zu besprechen. Die matschigen Wege spiegelten die Situation wider, in der die Verhandlungen mit der Geschäftsführung stecken. Diese gestalten sich noch immer zäh. Die Forderung nach „relevant höheren“ Honoraren ist noch nicht erfüllt.

Hier eine paar Impressionen:

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Nachtrag: Gestern machten die FM der Kulturredaktion beim Fernsehen in einer Presseaussendung auf ihre Arbeitssituation aufmerksam. Nach dem Motto: der ORF soll nicht nur über  fortschreitende Prekarissierung berichten, sondern seine freien MitarbeiterInnen fair bezahlen!  Der standard.at hat die Meldung aufgegriffen.

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Offener Brief: Die Wahrheit ist dem ORF zumutbar

Dieser Brief ging heute in der Früh an die Medien:

Die Wahrheit ist dem ORF zumutbar

Dieser Tage wird ein neues ORF Programm präsentiert. Neue Serien, neue Formate, neue Moderatoren. Währenddessen, während all der Promo-Termine und gebührenden Feiern ist einem wesentlichen Teil der ORF-MitarbeiterInnen nicht zum Feiern zumute. Sie arbeiten täglich für das Unternehmen. Auch an Wochenenden und Feiertagen. Ohne Zuschlag versteht sich. Sie produzieren zu 100 Prozent öffentlich-rechtliches Programm und das mit viel Idealismus und Energie. Und leben deswegen an der Grenze zum Existenzminimum. Qualitätsjournalismus kostet eben. In ihrem Fall ein abgesichertes Leben.

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Prekäre JournalistInnen bieten Paroli

Mit einem Offenen Brief wehren sich jetzt junge und freie JournalistInnen gegen die prekären Arbeitsverhältnisse in der österreichischen Medienbranche. Initiiert wurde dieser Protestaufruf von den MacherInnen von paroli, einem neuen Online-Magazin für Gesellschaft, Politik und Kultur, das am 5. März 2012 startet.

Der Offene Brief richtet sich an HerausgeberInnen, ChefredakteurInnen, RessortleiterInnen, Sendungsverantwortliche, JournalistInnen und VertreterInnen der Journalistengewerkschaft.  Hier die Forderungen im Wortlaut:

Sehr geehrte MedienmacherInnen,

  • Wir fordern eine ausgiebige Selbstreflexion!
  • Wir fordern einen auf gewerkschaftlicher Basis eingeführten Mindestlohn für junge JournalistInnen!
  • Wir fordern ein Ende und Verbot prekärer Dienstverhältnisse aller Art im österreichischen Journalismus!
  • Wir fordern eine faire und angemessene Entlohnung von freien DienstnehmerInnen in österreichischen Medien!
  • Wir fordern ein Verbot von Kettenverträgen, insbesondere solchen, die durch zeitweilige Unterbrechung des Dienstverhältnisses als normale befristete Teilzeitarbeit getarnt sind!
  • Wir fordern eine Anstellung von JungjournalistInnen, die bereits seit Jahren als freie MitarbeiterInnen für ein Medium arbeiten!

Wer diese Anliegen unterstützen möchte, kann hier den Offenen Brief auf paroli-magazin.at online unterschreiben.

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Protest gehört verstanden

Ö1-„Freie“ Barbara Kaufmann schreibt heute in ihrem Blog über die Antworten oder nicht-Antworten auf den Protest der freien MitarbeiterInnen vor dem Stiftungsrat am vergangenen Freitag: „Der Protest der Freien MitarbeiterInnen des ORF am vergangenen Freitag war weder spontan noch eine fröhliche Spassaktion. Er war viel mehr eine längst fällige, sichtbare Reaktion auf unhaltbare Zustände. (…)“

http://barbarakaufmann.wordpress.com/2012/01/23/protest-gehort-verstanden/

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Freie MitarbeiterInnen überreichen Stiftungsräten Protestbrief

Etwa 20 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ORF haben heute Früh vor der außerordentlichen Sitzung des Stiftungsrats an Generaldirektor Alexander Wrabetz und die Mitglieder des Stiftungsrates den heute Früh auf dieser Plattform veröffentlichten offenen Brief und zur Verdeutlichung ihrer Anliegen auch Brösel statt Kuchen mit ihrer Botschaft überreicht.

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Offener Brief an Stiftungsräte

Sehr geehrter Herr Amon, sehr geehrter Herr Dr. Wrabetz!

Sehr geehrte Damen und Herren des Stiftungsrats!

Der ORF als öffentlich-rechtliche Sendeanstalt hat gegenüber seinen MitarbeiterInnen soziale Verantwortung. Zu Recht ist der ORF stolz auf die Qualität vieler Sendungen. Insbesondere Ö1 als erfolgreichster Kultursender Europas erfüllt den Bildungsauftrag zu 100%. Hörfunkdirektor Karl Amon bezeichnete das Jahr 2011 als „erfolgreichstes Preis- und Quotenjahr der Ö1-Geschichte.“

Hinzufügen muss man, dass 12 von 16 Auszeichnungen an Freie MitarbeiterInnen gingen!

Doch der hochgelobte Qualitätsjournalismus basiert auf prekären Beschäftigungsverhältnissen.

Klar ist: Wir, hunderte Freie MitarbeiterInnen, machen Programm! In vielen Redaktionen liefern wir bis zu 100% der Sendeinhalte. Ohne uns würde der ORF nicht funktionieren.

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