Archiv des Autors: sonjabettel

Was die ORF-Chefs verdienen

Harald Fidler berichtet im Standard, was die ORF-DirektorInnen verdienen und warum das nicht im Unternehmensbericht 2012 gestanden ist:

http://derstandard.at/1388651026553/Was-die-ORF-Chefs-verdienen?ref=article

 

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Eingeordnet unter Einkommen, ORF

Auch den Freien beim Fernsehen reicht’s

Zeitdruck, lange Arbeitstage, fehlende Anerkennung, miese Bezahlung, immer schlechtere Bedingungen – diese Situation erleben viele Freiberufler und fixe Freie bei Medienunternehmen, auch bei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die teils durch Gebühren und Steuern finanziert werden. In Deutschland haben sich deshalb neben den  Freischreibern auch die freien Fernsehschaffenden als IG Freie Fernsehschaffende organisiert, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und für Verbesserungen zu kämpfen.

Freie MitarbeiterInnen des MDR, des Mitteldeutschen Rundfunks, haben sich nun mit einem Video Luft gemacht und fordern faire Arbeitsbedingungen:

Und der Bundesverband Regie hat auch die Nase voll, wie mit den Kreativen umgegangen wird im Fernsehgeschäft:

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Eingeordnet unter Allgemein, Widerstand

Petition für eine faire Bezahlung der Freien im ORF

Seit mehr als einem Jahr machen die Freien MitarbeiterInnen des ORF öffentlich auf ihre prekäre Arbeitssituation aufmerksam. Bis jetzt hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: anstatt die Honorare auf ein faires Mindestmaß zu erhöhen, plant die Geschäftsführung des ORF weitere Sparmaßnahmen bei den Freien MitarbeiterInnen und damit am Programm. Die meisten der Freien MitarbeiterInnen des ORF arbeiten seit Jahren oder Jahrzehnten für dieses Unternehmen. Sie haben ihren Arbeitsmittelpunkt im Österreichischen Rundfunk. Sie sind hochqualifiziert, ihre Arbeit ist preisgekrönt. Und doch haben sie im ORF HilfsarbeiterInnenstatus. Ihr monatliches Durchschnittseinkommen beträgt zw. 1.200 und 1.500 Euro brutto bei Vollzeitarbeit, unabhängig von der Anzahl der Dienstjahre. Da bleibt wenig Spielraum, um für den Krankheitsfall oder „die Pension“ vorzusorgen.
Wir mussten uns lange mit den schwierigen Arbeitsbedingungen, der schlechten Bezahlung und der mangelnden sozialen Absicherung zufrieden gegeben. Aber es reicht! Der Qualitätsjournalismus des ORF darf sich nicht länger auf prekäre Verhältnisse stützen! Wenn auch Sie für eine angemessene, faire Entlohnung für die journalistisch hochqualifizierte Arbeit der Freien MitarbeiterInnen im ORF eintreten, dann unterstützen und verbreiten Sie bitte unsere Petition. Danke.

Nachtrag: Auch „Die Grünen“ haben soeben eine Online-Petition für den Erhalt der Qualität bei Radio Ö1 gestartet und finden „Ö1 statt Formel 1

Hier standard.at dazu.

5 Kommentare

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Ö1 spart bei SprecherInnen

Eine Befürchtung, die seit ein paar Wochen durch das Funkhaus gegeistert ist, hat sich nun bewahrheitet: Ö1 will bei Sprecherdiensten sparen, die Klassiknacht nicht mehr live senden (oder womöglich gar einstellen?) und in der Nacht die Nachrichten von Ö3 übernehmen. Bei Sendeunterbrechungen nachts oder am Wochenende wird es damit künftig, abgesehen von einer Konserve mit „Wir bedauern…“, auch keine detaillierte Information mehr geben. Und, für uns ganz wesentlich: unseren KollegInnen SprecherInnen, die alle nicht fix angestellt, sondern freie MitarbeiterInnen sind, wird damit ein wichtiger Teil ihres ohnehin geringen Einkommens wegfallen – und das sehr kurzfristig. Weiterlesen

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Reaktionen auf „Stimmen der Freien“

Aufgrund unserer Sammlung an Stimmen der freien ORF-MitarbeiterInnen über ihre Arbeitssituation und warum sie dennoch für den ORF arbeiten, sowie zur Solidaritätserklärung der Angestellten und der Situation des ORF generell sind gestern und heute einige Artikel erschienen: Weiterlesen

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2 Euro Stundenlohn und andere Erschütterungen

Die Boulevardzeitung „Augustin“ zitiert in ihrem Artikel „115 Euro für eine Woche Arbeit“ aus Erfahrungen von „freien“ MitarbeiterInnen österreichischer Medien, die bei einem Symposium der Katholischen Medienakademie im November 2012 berichtet wurden.

http://www.augustin.or.at/article2127.htm

Man sieht daran: Die Ö1 „Freien“ sind mit ihren Problemen nicht allein, allerdings ist das keineswegs tröstlich, sondern erschreckend. Wie soll so Qualitätsjournalismus Bestand haben?

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Unser Vortrag bei der LIMA Wien

Unter der Titel „Warum wir protestieren“ haben wir freie MitarbeiterInnen des ORF vergangenen Samstag bei der LIMA Wien, der Linken Medienakademie, unsere Arbeit, das System der Honorierung und unseren Widerstand und unsere Verhandlungen präsentiert und darüber diskutiert. Die Aufzeichnung des Vortrags durch ZIGE.TV ist auf YouTube zu finden:

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