Auch ORF-Indianer kennen Schmerzen

Ö1-Kollege Johannes Kaup (Wissenschaft – Bildung – Religion) wurde gestern, am 17.12. 2012, mit dem Dr. Karl Renner–Publizistikpreis ausgezeichnet. Dieser wird alle zwei Jahre für hervorragende, langjährige journalistische Leistungen mit kritischer Haltung vergeben.
Bei der Preisverleihung sprach Johannes Kaup u.a. über journalistische Indianer, die demokratiepolitische Bedeutung und soziale Verantwortung des Journalismus im Allgemeinen und des ORF im Speziellen, sowie über die Situation der Freien Mitarbeiter/innen im Unternehmen.
Hier die  Dr. Karl Renner-Publizistikpreis 2012: Rede von Johannes Kaup im Wortlaut, als Vorgeschmack ein Zitat daraus:

Die freien Mitarbeiter und die vielen Teilzeit-Angestellten wie u.a. ich, sind überwiegend – zu etwa 75 Prozent – weibliche Mitarbeiterinnen. Mein Appell an Generaldirektor Alexander Wrabetz und den ORF-Stiftungsrat ist daher: Bitte strukturieren sie das Jahres-Budget 2013 so um, dass es zukunftsfähig ist: Zukunftsfähigkeit bedeutet nicht nur Wirtschaftlichkeit, sondern auch Leistungsgerechtigkeit und nachhaltig gerechte Rahmenbedingungen für alle, und besonders für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind es nämlich, die Tag für Tag leidenschaftlich, unermüdlich, selbstausbeuterisch, unter Zeitdruck und dennoch kreativ die Grundlagen für die Existenzberechtigung des ORF als öffentlich-rechtlichen Unternehmens schaffen.“

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Ö1, ORF, Widerstand

Eine Antwort zu “Auch ORF-Indianer kennen Schmerzen

  1. Bravo Johannes! Und herzlichste Gratulation zum Preis!

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