Prekäre JournalistInnen bieten Paroli

Mit einem Offenen Brief wehren sich jetzt junge und freie JournalistInnen gegen die prekären Arbeitsverhältnisse in der österreichischen Medienbranche. Initiiert wurde dieser Protestaufruf von den MacherInnen von paroli, einem neuen Online-Magazin für Gesellschaft, Politik und Kultur, das am 5. März 2012 startet.

Der Offene Brief richtet sich an HerausgeberInnen, ChefredakteurInnen, RessortleiterInnen, Sendungsverantwortliche, JournalistInnen und VertreterInnen der Journalistengewerkschaft.  Hier die Forderungen im Wortlaut:

Sehr geehrte MedienmacherInnen,

  • Wir fordern eine ausgiebige Selbstreflexion!
  • Wir fordern einen auf gewerkschaftlicher Basis eingeführten Mindestlohn für junge JournalistInnen!
  • Wir fordern ein Ende und Verbot prekärer Dienstverhältnisse aller Art im österreichischen Journalismus!
  • Wir fordern eine faire und angemessene Entlohnung von freien DienstnehmerInnen in österreichischen Medien!
  • Wir fordern ein Verbot von Kettenverträgen, insbesondere solchen, die durch zeitweilige Unterbrechung des Dienstverhältnisses als normale befristete Teilzeitarbeit getarnt sind!
  • Wir fordern eine Anstellung von JungjournalistInnen, die bereits seit Jahren als freie MitarbeiterInnen für ein Medium arbeiten!

Wer diese Anliegen unterstützen möchte, kann hier den Offenen Brief auf paroli-magazin.at online unterschreiben.

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