In Deutschland auch kaum besser

Nicht ganz neu aber immer noch wichtig ist die Studie des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) über das Einkommen der Freien in Deutschland. Die Umfrage wurde 2008 unter 2000 Teilnehmern durchgeführt und wird im WPK Quarterly vom Frühjahr 2009 in einem Artikel über freie WissenschaftsjournalistInnen zitiert.

Laut der Studie des DJV bleiben 41 % der freien Zeitungs- Journalisten unter einem Jahreseinkommen von 20.000 Euro vor Abzug der Steuer. Ein Drittel erreicht 20.000 bis 40.000 Euro und nur jeder Vierte bringt es auf über 40.000 Euro – bei schlechterer sozialer Absicherung und meist längerer Arbeitszeit als bei fest angestellten Redakteuren. Im Durchschnitt verdienen die freien Journalisten demnach 2147 Euro im Monat vor Steuern, jeder neunte kämpft mit existenziellen finanziellen Problemen.

Das WPK Quarterly mit dem Titel Traumjob mit Armutsgarantie:
Lust und Frust freier Wissenschaftsjournalisten ist grundsätzlich interessant und immer noch aktuell. Es geht darin unter anderem um eine Umfrage unter freien WissenschaftsjournalistInnen über Arbeitsbedingungen, Honorare und den Kontakt mit Redaktionen, die im Herbst 2008 bei der WissensWerte, dem Bremer Forum für Wissenschaftsjournalismus, durchgeführt wurde. Deshalb sei hier auf diese Lektüre hingewiesen.

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